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schon von Halbe') bei dem Benzoat des Oxymethylenacetophe-
nons beobachtet worden.
II. Methyläthylketon und Oxalester.— Ausschliess
lich und ohne Beimengung des Isomeren entsteht, wie es schon
Muenk 1 ) wahrscheinlich gemacht hatte, der Ketonoxalester
GH, —CO—CH2—CO—COOC.Hr,. Die Konstitution wurde be
wiesen durch successive Umwandlung des Esters in die folgen
den Verbindungen:
GH.,—CO —CHs—CO-COOH (F. P. 88-89°),
GH,- CO-C-CO-COOH
II
N—NH —GH, (F. P. 169-170°),
GH,-CO—C-CN
II
N-NH-GH, (F. P. 131—132°),
von denen die letztere sich als identisch erwies mit dem unter
1. als Derivat des a Oxymethylenmethyläthylketons erwähnten
Benzolazo-Cyanmethyläthylketon.
III. Methyläthylketon und Benzoesäureester. —
Dieser Abschnitt zerfällt in folgende Unterabteilungen:
a) Kondensation von Acetophenon mit Aethylpropionat zu
Propionylacetophenon ICH, — CH2 — CO[—CH a —CO—GH,,
Eigenschaften des letzteren und Charakterisierung durch die
folgenden Derivate:
1) Kupfersalz, F. P. 154°;
2) Benzolazoverbindung, F. P. 69—70°;
3) Isoxazol,
CH,—CHj—C—CH.= C—GH,, flüssig, Siedep. 279—283°.
4) p. Nitrophenylpyrazol,
CH3-CH2 -C-CH = C—GH,
“Ä N—CoHi - NOj F. P. 70—71°;
5) Benzylphenylhydrazon, F. P. 99 — 100°.
l ) Halbe, Inauguraldissertat. Kiel 1898, S. 18.
9 Muenk, Inauguraldissertat. Kiel, 1905.

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