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Benzol und Ligroin. Eine Stickstoff- und Schwefelbestimmung
bestätigten das Vorliegen der gesuchten Verbindung:
1. 0,1338 g Substanz gaben 38,6 ccm Stickstoff bei 15,5° und
2. 0,2168 g
Cs
738,8 mm Druck;
„ 0,2950 g BaS0 4
(nach Zerstörung
60
der organischen Substanz durch Er
hitzen im Rohr mit rauchender
Salpetersäure).
Berechnet fiir C5H10N4SO: Gefunden:
34,49 °/o —
Hio
10
5,75 °/o

n 4
56
32,18%
32,17%
s
32
18,40 %
18,68%
0
16
9,18 %

174
100,00 %
6. Azid,
CHs — C=-N—N=C—CÜ3
I I
CHä—C C—CHs
II II
HO—N N-OH.
Bei der Einwirkung von Hydrazinacetat auf die Isonitroso
verbindung entsteht der oben formulierte Körper. 0,92 g (1 Mol.)
feingepulvertes Hydrazinsulfat wurde mit einer erkalteten Lösung
von 2 g (2 Mol.) Isonitrosoketon und 1,38 g (2 Mol.) Kalium
acetat in 75 ccm Wasser übergossen. Ganz allmählich färbte
sich die Mischung unter Abscheidung des Azids gelb. Nach
12 ständigem Stehen wurde der Niederschlag abgesaugt und
mit Wasser ausgewaschen. Beim Umlösen aus heissem Alkohol
krystallisierte er in mikroskopisch kleinen, federartig verzweigt
erscheinenden, hellgelben Blättchen, deren Schmelzpunkt (unter
Zersetzung) bei 231—233° lag.
1. 0,1844 g Substanz gaben 0,3278 g C0 2 und 0,1178g H 2 0;
2. 0,0662 g ,, .» 16,6 ccm Stickstoff bei 16" und
743,6 mm Druck.

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