3
1 *
Aus den Ablenkungsbeobachtungen berechnet sich nach Lamont (Hand
buch des Erdmagnetismus, Berlin 1849 pag. 235)
M 1 e 8 sin cp
H _ ~2 k~
e bezeichnet hier die Entfernung, aus der die Ablenkung geschieht, cp den
Ablenkungswinkel und k eine dem Hauptmagneten eigentümliche Konstante.
Ist t' die während der Ablenkungs-Beobachtung herrschende Temperatur, ß‘ der
lineare Ausdehnungskoeffizient der Ablenkungsschienen, so wird
M 0 = J_ e 8 (1 + /3P) (1 + 2/3't) sin cp
H ~ 2 k
Nun ist
(1 + «t')
ß = 0.000 019
ß'— 0.000 011; man darf also setzen
(1 + /Jf) (1 + 2/3't') = (1 + 3/31')
M 0 1 e 3 * * (1 + 3 ß' t') sinqp
2
(2) (l+«f)
H 2 k
Durch Division von (1) und (2) erhalten wir
(1 +ct) Mp H 2 _ + K 0 (1 + 2/3' t) 2 k
T 2 e s (1 +3 ß 1 1') sin cp
H 2
(1 + ot') M 0
: -^ 2 3 Kok [(! + «t') (I + 2 ß‘ t) (1 +«t)-i (1 + 3/3 t r 1 ].
T 2 e 8 sin cp
Den letzten Faktor rechne ich numerisch aus; vernachlässigt man dabei
die auftretenden zweiten Potenzen, was in Anbetracht der geringen Grösse
von ß, ß und ß‘ zulässig sein wird, so erhält man
A = (1 + « t') (l + 2 ß‘ t) (1 + ß + 1 (1+3/3 t)- 1
A = (1 + 2/3' t) (1 + cf) (1-3/3 t') (1-ßt)
A = 1_ (f 0-0')*' + (£'-f) (*-*')•
Die Grössen ß und ß‘ sind bekannt; der Temperaturkoeffizient « wurde
nach der Weber’schen Methode der Ablenkungen bestimmt und zu
ß = 0.000 6563 gefunden.
Beachten wir, dass für — 1 x < + 1
lg (1 + x) = x
2 + :i
+ ••
log (1 + x) — 0.4343 x ist, so wird
■ logA = -0.4343(A/3-^')t'+(/3'-^ (t
\2
t') 0. 4343
1
(3) — log A = — 0. 000 0078 t' + 0. 000 1355 (t' — t).
Setzen wir endlich
% = C> wo dann C eine konstante Grösse ist, so erhalten wir für
die Horizontalintensität die Gleichung

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