Full text: Untersuchung eines kleinen erdmagnetischen Störungsgebietes

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AT = — ^ A woraus für T — 4.70 folgt 
| A H = 0.00001 
A H = 0.00002 
A H =0.00007 
AT 
0.000122 
0.000244 
0.000854 
Die Werte der Horizontalintensität für die Ablenkungsbeobachtungen 
sind, wie später gezeigt wird, auf die Potsdamer Intensität 
H = 0.18 870 
reduziert worden. Zur Zeit der Schwingungsbeobachtungen war nach den 
Aufzeichnungen in Potsdam 
H == 0.188722. 
Mithin wird durch die Reduktion auf gleiche Zeit und Temperatur der 
korrigierte Wert der Schwingungsdauer 
T = 4.69158 
— A T t = 0.002546 
-f A T h = 0.000246 
T' = 4.6S928 
Wird noch die Torsion berücksichtigt, so ergibt sich für die wahre 
Schwingungsdauer 
T x = 4.6,8928 (1 + 0). 
Zur Messung der Ablenkungen wird in die Mitte des Theodoliten ein 
r kupferner Dämpfungskasten eingesetzt, in dem ein leichter spiegelnder Hülfs- 
magnet torsionslos schwebt. Der Hauptmagnet liegt in seitlich zu diesem 
Zweck angebrachten Schienen; er ruft eine Ablenkung der kleinen Nadel 
hervor und der Theodolit mitsamt dem Ablenkungsmagneten wird so ein 
gestellt, dass, bei senkrechter Stellung von Haupt- und Hülfsmagnet, das 
Spiegelbild des Fadenkreuzes sich mit dem im Fernrohr befindlichen deckt. 
Es werden 4 Ablesungen gemacht, indem der Hauptmagnet einmal öst 
lich und einmal westlich liegend sein Nord- und sein Süd-Ende dem Hülfs- 
magneten zükehrt. Neben den Winkeln wurden zugleich die Temperaturen 
an einem in der Ablenkungsschiene liegenden Thermometer und die Be 
obachtungszeiten genau notiert. Letzteres ist wegen der Variation der 
Horizontalintensität und der daraus folgenden Korrektion, die anzubringen 
ist, von Bedeutung. Ändert sich H, so folgt aus der früher abgeleiteten 
Beziehung für /\cp: 
A H 
A <P = — 2 tg qp ■ -, woraus für 
AH = 0.00001 
Aqo = 0.296' folgt, wenn H zu 0.19600 und cp zu 40° angenommen 
wird. Die Variationen von H wurden mir wieder vom Potsdamer Observatorium 
zur Verfügung gestellt. 
Ausser H wird sich auch die Deklination ändern. Sie wurde mittels des 
Hülfsmagneten aus der Meridianlage (Me) bestimmt und die beobachtete 
Variation A ^ linear der Zeit nach über die Ablenkungen verteilt.
	        

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