11
Bei allen Ablesungen ist genau auf die Libelle des Vertikalkreises zu
achten, etwaige Änderungen der Ruhelage sind zu notieren; bei groben
Schwankungen die Beobachtung zu wiederholen.
Aus (a) und (b) finden wir durch Subtraktion als doppeltes Komplement
der Inklination
50° 13.21 aus (c) und (d)
49° 35.99 woraus
(90 — i i) = 25° 6.G
(90 — i 2 ) = 24° 48.0 also im Mittel
90 — i = 24° 57.3 und
i = 65° 2.7' folgt.
In derselben Art sind die übrigen Werte für i berechnet, wie man sie
in Tafel II findet.
Als letztes Element wurde die Horizontal-Intensität bestimmt.
An die Stelle des Inklinatoriums wird in die Mitte des Theodoliten ein
Schwingungskasten eingesetzt. Der Magnet in ihm erhält eine Amplitude
von 1 — IV2 0 , bei welcher also eine Reduktion auf unendlich kleine Bogen
noch nicht erforderlich ist. Durch das Fernrohr wurde dann eine Reihe von
je 6 Durchgängen beobachtet, dann nach 24 Schwingungen etwa 10 Minuten
pausiert, eine zweite Serie von Beobachtungen gemacht, wieder 10 Minuten
pausiert und zuletzt eine dritte Serie notiert. Dabei ist jedesmal die Temperatur
abzulesen und jede Temperaturschwankung nach Möglichkeit zu vermeiden.
Für Station X wurde beobachtet:
2. Sept. 1904
58.7 sec
55.4
3.5
60.0
8.51
r 10.60
4 m 4.8
13.0 1
9.4
17.6
14.0
22.5
18.8
27.0
23.4
31.5
28.0
36.3:
| 38.68
32.4
41.1 1
37.5
45.8
42.1
50.4
47.0
7.13
35.07
Temperatur t = 22.4.
Die mittleren Durchgänge der zweiten Serie waren
13 m 21.43 sec 14 m 17.92 sec
13 m 49.43 sec
und die der dritten:
25 m 22.98 sec
25 m 51.20 sec
26 ra 19.30 sec
26 m 47.53 sec
t = 22.0
t = 22.2.
Aus den 11 mittleren Durchgängen ergibt sich als angenäherte Schwingungs
dauer T = 4.7 sec -

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.