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und zeigt einen Schmelzpunkt von 188 °, der sich durch
nochmaliges Umkristallisieren bis- auf 190° erhöhen läßt,
Er ist in Alkohol selbst in der Hitze schwer löslich.
Aus 4 g Morphin erhielt ich 2,7 gDibrombenzoylmorphin.
Die Analysen gaben folgende Werte:
a) Brombestimmung.
1. 0,1996 g Substanz gaben 0,1171 g AgBr
2. 0,2195 g Substanz gaben 0,1270 g AgBr
Berechnet für: Gefunden:
Di-Brom-Benzoyl-Morphin
Ci 7 H 17 (C 7 H 4 Br0) 2 N0 3 1. 2.
Br = 24,57 % 24,97 % 24,62 %
b) Kohlenwasserstoffanalyse.
0,1154 g Substanz gaben 0,2416 g C0 2 und 0,0430 g H 2 0
Berechnet: Gefunden:
C = 57,15% 57,10%
H = 3,84 % 3,91 %
Jodmethylat des Dibenzoylmorphins.
C 17 H 17 (C 7 H 5 0) 2 0 3 NCH 3 J
2 g Dibenzoylmorphin wurden in einem Einschmelzrohr
mit 3 g Jodmethyl versetzt. Die Umwandlung in das Jod
methylat geht bereits bei gewöhnlicher Temperatur unter
schwacher Erwärmung vor sich. Die geschlossene Röhre
wurde zur Vollendung der Reaktion etwa 12 Stunden lang
sich selbst überlassen und hierauf eine Stunde lang auf 50°
erhitzt. Das feste Produkt wurde mit Äther verrieben und
mit solchem ausgewaschen. Hierauf wurde es aus heißem
Alkohol umkristallisiert. Dabei ist es, wenn der Körper
etwas gelb gefärbt ist, gut, denselben vorher mit etwas
Alkohol auszukochen. Er kristallisiert beim Erkalten der
Lösung in farblosen Säulen, welche einen Schmelzpunkt
von 232/233° zeigen. Zur Jodbestimmung wurde eine ab
gewogene Menge des Jodmethylates in einem großen Über

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