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Die Analysenergebnisse waren folgende:
a. Substanz nicht ganz rein, Schmelzpunkt 242 °.
1. 0,1096 g Subst. gaben 0,1810 g C0 2 und 0,0894 g H 2 0
2. 0,1197 g Subst. gaben 0,1961 g C0 2 und 0,0450 g H 2 0
3. Substanz ganz rein, Schmelzpunkt 246 0
0,1214 g Subst. gaben 0,1992 g C0 2 und 0,0469 g H.,0
b. Chlorbestimmung.
0,2192 g Subst. gaben 0,1491 AgCl
0,1993 g Subst. gaben 0,1343 AgCl
Berechnet für:
Berechnet für:
C 31 H 26 N0 5 CI • H CI • Hg Cl 2
C = 44,59 %
H = 3,24%
CI = 16,98 %
C 31 H 28 NO e CI • Hg Cl 2
c = 45,57 %
H = 3,43%
CI = 13,04 %
Gefunden:
1. 2. 3.
45,03 44,99 44,75
4,12 4,21 4,29
16,84 16,66
Die Kohlenwasserstoffbestimmungen schienen zunächst
für ein Additionsprodukt (Dibenzoylmorphin -j- HC10) zu
sprechen.
Die für ein solches berechneten Zahlen sind deswegen
oben mit angeführt. Der weitere Verlauf der Untersuchung
zeigte indessen, daß der Körper nicht ein solches Additions
produkt darstellt, sondern einen Körper, der durch den
Eintritt von Chlor an Stelle eines Atomes H aus Dibenzoyl
morphin entstanden erscheint.
Ob eine Addition von unterchloriger Säure stattgefunden
hat und nachträglich eine Abspaltung von Wasser oder eine
direkte Substitution von Chlor für Wasserstoff — eine
Bildung von Chlor in der wässerigen Lösung der unter-
chlorigen Säure bei längerem Stehen ist ja möglich — muß
dahingestellt bleiben.

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