25
sondern zersetzt sich oberhalb von ungefähr 120 °. Es ist
schwer löslich in Chloroform, fast unlöslich in Äther und
Ligroin. Aus heißer Chloroformlösung scheidet es sich in
Form feiner Nadeln ab.
Analyse.
0,1440 g Substanz gaben 0,1050 g C0 2 und 0,0301 g H 2 0.
Berechnetfiir: Gefunden:
Hg Cl 2 ■ C 9 H u N 2 0 Cl 8
C = 19,99 % C = 19,89 %
H = 2,04% H == 2,34%
Der Körper ist ziemlich beständig und hält sich, falls
er ganz rein ist, auch an der Luft liegend einige Wochen.
1:3: 4-Toluylendiamin-di-Chloral.
mnH/ NH ' CH ' (0H) ' CCl3
3 6 8< NH-CH-(0H)-CC1 3
Das 1:3: 4 - Toluylendiamin ist die einzige der zwei-
säurigen Basen, bei der es mir gelang nicht nur ein,
sondern auch zwei Mol. Chloral zu addieren.
0,5 g des Diamins wurden in möglichst wenig Chloro
form, 1,5 g Chloral in Ligroin gelöst. Gibt man die Lösung
des Diamins zu der des Chlorals, so fällt sofort ein schwach
rosafarbener, feinkristallinischer Niederschlag aus, der nach
einiger Zeit filtriert und mit Ligroin nachgewaschen wird.
Er löst sich leicht in Chloroform und Äther und zeigt einen
Schmelzpunkt von 56 bis 57 °. Eine Analyse gab folgendes
Resultat:
0,1000 g Substanz gaben 0,1170 g C0 2 und 0,0296 g H 2 0.
Berechnetfiir: Gefunden:
C U H 12 N 2 0 2 C1 6
C = 31,7 % C = 31,91 %
H = 2,86 % H = 3,31 %
Die Ausbeute betrug etwa dreiviertel der zu erwartenden
Menge. Anscheinend ist der Körper unbeständiger als die
Monochloraladditionsprodukte.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.