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schwer löst, umkristallisiert, wobei sich schöne, bis zu
0,3 cm lange Nadeln abschieden. Trotzdem der Schmelz
punkt durch das Umkristallisieren nur um etwa 0,5 °, also
auf 100,5 bis 101 °, gestiegen war, war merkwürdigerweise
der Körper nunmehr sehr viel haltbarer geworden und
behielt sein farbloses, glänzendes Aussehen auch an der
Luft liegend noch wochenlang.
Analyse.
0,1863 g Subst. gaben 0,3372 g C0 2 und 0,0567 g H 2 0
0,1977 g Subst. gaben 0,2948 g Ag CI.
Berechnet für: Gefunden:
C 12 H 10 ONC1 3
C = 49,60 % C = 49,37 %
H = 3,44 % H = 3,41 %
CI = 36,63 % CI = 36,87 °/o
Bei längerem Stehen und Schütteln der ätherischen
Lösung mit Phosphorpentoxyd geht der Körper nicht in die
entsprechende Schifische Base von der Formel
C 10 H 7 N = Ch • C Cl 3
über, sondern bleibt im wesentlichen unverändert. Durch
Piperidin wird das /LNaphtylamin aus dieser Verbindung
verdrängt.
Chloral-o-phenylendiamin.
NH 2 (o)
6 4 ^NH'CH-(0H)-CC1 3
Für die Darstellung dieses Körpers wurden annähernd
gleichmolekulare Mengen von o-Phenylendiamin und Chloral
verwandt, beide in verdünnter Lösung, die Base in trockener
ätherischer, von dem Aldehyd eine solche in trockenem,
niedrig siedendem Ligroin. Dabei ist es ganz gleichgültig,
ob man die Komponenten allmählich oder rascli zusammen
gibt, ob man das Chloral in die Lösung der Base oder
umgekehrt diese in die Ligroinlösung des Chlorals einträgt.
Nachdem durch Verdunstung der Äther aus dem Lösungs

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