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wandten Aldehyds, so waren je nach dieser die Ergebnisse
der Analyse für die Abscheidungen aus dem Gemisch ver
schieden. Es ist daher fraglich, ob den beiden Naphtylaminen
entsprechende Verbindungen der Formel
OH
CCl 3 CH — n H c H ’ cCl 3 CH(0H) 2
existenzfähig sind.
Chloral-a-Naphtylamin.
ccl-ch:
OH
nh-c 10 h 7
10 g a-Naphtylamin wurden in möglichst wenig wasser
freiem Äther und 14 g frisch destilliertes Chloral, also etwas
mehr als die gleichmolekulare Menge, in 150 g wasserfreiem,
niedrig siedendem (35—70 °) Ligroin gelöst. Dann wurde
die ätherische Lösung allmählich unter Umschütteln zu der
Ligroinlösung gegeben und das Gemisch unter Luftabschluß
sich selbst überlassen. Bald schied sich ein kristallinischer
Niederschlag ab. Nach 12stündigem Stehen wurde filtriert
und mehrmals mit Ligroin nachgewaschen. Die Ausbeute
war annähernd quantitativ und der Körper sofort fast rein.
Er ist aus niedrig siedendem Ligroin, in welchem er sich
schwer löst, umkristallisierbar und scheidet sich bei lang
samem Erkalten in etwa 0,5 cm langen Nadeln ab. Der
Schmelzpunkt des reinen Produktes liegt zwischen 93 und
93,5 °. Es löst sich leicht in Benzol und Äther, ist im
Gegensatz zu anderen Additionsprodukten dieser Art ziem
lich beständig und hält sich unter Luftabschluß im Dunkeln
monatelang.
Analyse.
0,2660 g Subst. gaben 0,1458 g C0 2 und 0,0470 g H 2 0.
Berechnet für: Gefunden:
C 12 H 10 ONC1 8
c = 49,60 %
II = 3,44 %
C = 49,76 %
H — 3,60 %

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