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licher Niederschlag ab, der abfiltriert und nicht weiter be
achtet wurde.
Das Filtrat wurde im offenen Gefäß durch Verdunsten
eingeengt, wobei sich ein dicker, weißer Niederschlag ab-
schied, der filtriert und mit niedrig siedendem Ligroin nach
gewaschen wurde. Die Kristalle sind denen des Anilin
produktes äußerst ähnlich, also Nadeln, die sich rosetten
förmig Zusammenlegen. Der Körper schmolz bei 56 bis 57 °.
Er läßt sich ebenfalls aus heißem, niedrig siedendem Ligroin
Umkristallisieren. Der Schmelzpunkt erhöht sich hierdurch
bis auf 58 bis 59,5 0 ; die Schmelztemperatur ist etwas ab
hängig von der Schnelligkeit des Anheizens.
Analyse.
0,1252 g Subst. gaben 0,1444 g C0 2 und 0,0403 g H ä 0.
Berechnet für: Gefunden:
Cn H 13 N0 3 Clg
C = 31,43 % C = 31,46 %
H = 3,1 % H = 3,60%
Auf dieselbe Weise wie beim Anilin und p-Toluidin
versuchte ich auch bei beiden Naphtylaminen zu analogen
Verbindungen zu gelangen. Wenn ich genau 2 Mol. Chloral
auf 1 Mol. Naphtylamin anwandte, so konnte ich allerdings
zu Produkten kommen, die annähernd für die Formel
OH
CC1 3 CH~ Tirn „ ■ CCl 8 CH(0H) 2
JN n L 10 li 7
stimmende Analysen gaben. Indessen zeigten die bei ver
schiedenen Darstellungen erhaltenen Körper nicht den gleichen
Schmelzpunkt, und beim Umkristallisieren lieferten sie die
einfachen Additionsprodukte von den Naphtylaminen mit
Chloral,
OH
cci 8 ch_ nhc ^ h ^,
wie sie im nachfolgenden beschrieben werden. Diese bildeten
sich auch, wenn gleiche Mol. Amin und Chloral in Reaktion
gebracht wurden. Vergrößerte man die Menge des ver

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