!) Eibner, Ann., 302, 362.
Experimenteller Teil.
I. Beiträge zur Kenntnis der Einwirkungs
produkte aromatischer Amine auf Chloral.
Chloralanilinchloralhydrat,
_OH
C Cl 3 C H H C 6 H B • C Cl 3 C H (0 H) a
Ein Additionsprodukt von Anilin und Chloral hat bereits
Eibner 1 ) in den Händen gehabt, allerdings nicht in reinem
Zustande. Er beschreibt es als einen farblosen Syrup, der
unter Verlust von Chloral und Wasser in die Diphenamin-
verbindung
C Cl 3 C H (N H • C 6 H 5 ) 2
iiberzugehen vermag.
Es wurde der Versuch gemacht, jenen Körper auf einem
Wege zu erhalten, welcher, wie es sich aus dem nachfolgenden
ergeben wird, hei einer großen Anzahl von Aminen zu den
Chloraladditionsprodukten führte. Anilin, in wasserfreiem
Äther gelöst, wurde allmählich in eine Lösung von Chloral
in viel Ligroin eingetragen. Dabei schied sich nur ein
geringfügiger, weißer Niederschlag ab.
Filtriert und im Vakuum getrocknet zersetzt sich der
selbe bald. Schon nacli mehreren Stunden konnte ein starker
Chloralgeruch wahrgenommen werden. Die Kohlenwasser-
Stoffanalysen und Chlorbestimmungen zeigten, daß hier kein
reiner Körper, sondern irgend ein Reaktionsgemenge vorlag,
in welchem das gewünschte Additionsprodukt enthalten sein
mochte. Infolgedessen wurde die Aufmerksamkeit dem Filtrat

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.