53
lumiere, dans les editions completes et commentee savam-
mant, jusqu’ä Theophile, il est tres probable qu’on
ne pensera jamais ä rendre la meme honneur ä ces romans
qui firent la passion des beaux esprits d’autre fois, et qu’on
ne peut plus ouvrir aujourd’hui sans un ennui mortel.«
§ 41. Ein unbedeutender Dichter, La Serre, 62 ) der
von B. nicht ausdrücklich als zugehörig zu der eben behandel
ten Gruppe der Verfasser der angeblich historischen und
zugleich heroisch galanten Romane bezeichnet wird, dem
jedoch Morillot 68 ) einen Platz neben La Calprenede anweist,
mögen in der von mir gegebenen Übersicht am Füglichsten
hier eingereiht werden. Da La Serre Romane, Tragödien und
kleine Dichtungen geschrieben hat und B.’S Urteile 64 ) über
ihn sich gut 65 ) an einer Stelle bringen lassen, werde ich
nicht wieder auf ihn zurückkommen. Außerdem würde eine
mehrfache Anführung einem La Serre auch zuviel Ehre
erweisen. — B. erwähnt ihn zunächst ironisch. 66 ) Sat. III,
V. 176—177.
»Morbleu! — La Serre est un charmant auteur!
Ses vers sont d’un beau style, et sa prose est coulante.«
An an einer andern Stelle freut sich B., daß die Werke
La Serre’s, nachdem man sie ganz kurze Zeit gelesen, sehr
rasch zu Makulatur geworden seien. (Sat. IX, V. 69—74.)
Dieselbe Freude drücken folgende Verse aus:
Lutrin V, V. 150—152.
»La, Xenophon dans Fair heurte contre un La Serre
Oh! que d’ecrits obscurs, de livres ignores,
Furent en ce grand jour de la poudre tires.«
La Serre verfaßte u. a. unter dem Titel »Portraits«
Lobgedichte auf gewisse hochgestellte Persönlichkeiten, denen
solche Machwerke eine große Freude bereiteten. B. verspottete
die Narren, die sich von einem La Serre beweihräuchern ließen.
Epitre IX, V. 11 u. 12.
»Et, fiers du haut etage oü La Serre les löge,
Avalent sans degoüt le plus grossier öloge.«
Was B. an La Serre im Allgemeinen zu tadeln fand,
war, um seine eigenen Ausdrücke zu gebrauchen »le gali-
matias et la bassesse de son style«. 67 ) Auch in Bezug auf

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.