51
4*
low 1 2 ) dann noch das östliche Tibet. Pjewzow, Roborowskij
und Koslow haben außer anderen Untersuchungen , auch Höhen
bestimmungen auf ihren Expeditionen ausgeführt.
Einige Höhenangaben für die Mongolei und zwar für die
Strecke Kjaclita-Urga enthält Wenjukows' 3 ) Karte von 1871.
1869—78 nahm Fritzsche 3 ) auf seinen Reisen in der Mongolei
und Mandschurei Höhenmessungen vor. Außer Przewalski und
Elias hat noch Rafailow 4 ) in der westlichen Mongolei zahlreiche
Höhenhestimmungen ausgeführt und zwar auf Potanins Expe
dition 1876—77. In der östlichen Mongolei nahm Smith 5 )
1897 auf dem Wege von Peking nach Zizikar Höhenmessungen
vor. Für die südliche Mandschurei gibt das Höhenverzeichnis
von Kropotkin 6 ) einige Zahlen.
Kehren wir nun zurück zu den Forschungsreisen in Hsin-
kiang und Tibet. In die Jahre 1889—90 fällt die Reise von
Bonvalot 7 ), dem Prinzen H. v. Orleans und Dedeken, die für
das Innere von Tibet einige Höhenzahlen lieferte. Von Si
birien aus ging diese Expedition nach dem Lop-nor imd von
da nach Tibet hinein, „Das Ziel war die von vielen Reisen
den umworbene, aber seit langem unzugängliche Hauptstadt
des verschlossenen Reiches Tibet, Lhasa“. Diese erreichten
sie allerdings nicht. Sie gingen nach Batang und endlich nach
Tonkin.
1) P. M. 1902. T. 13. Schemat. Darst. d. Reiseroute Koslows im östl.
Tibet 1900. 1:3500000. — Hettners geogr. Z. 1901. 592. — La Geo
graphie 1902. 1. 273. K. 1:4500000.
2 ) vergl S. 32 Anm. 2
3 ) P. M. 1874. 393 T. 12; vergl. S. 31 Anm. 1.
4 ) P M. 1881. T. 8. Karte der nordwestl. Mongolei nach d. Aufn.
u. Ortsbest. v. Potanin u. Rafailow 1876—77. 1:3500000.
5 ) G. J. 1898. 498. Sketch map illustr. a. journey through the
Khin-gan mountains from Peking to Zizikar by Smith 1897. 1:2000 000.
e ) vergl. S 32 Anm. 3.
7 ) Bull. Soc. de Geogr. 7. S. 12. 1891. 329. 2 K. 1. Routenkarte
1:10000000. 2. Traversee du Tibet par Bonvalot et H. d’Orleans.
1:2650000. — Globus 1891. 1. 145.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.