Der juristische ütfmiein, „«gründet 1820, hat zum Zweck, da» Zusammenbrin
gen einer möglichst vollüändige» und auserlesenen Bibliothek zur Benutzung durch die Mit
glieder. Dieselbe befindet sich im Gerichtsgebäude Meng'iraße <8 u. 49. Mit der Aus
gabe der Bücher ist der Gcrichtorendant Lin, betraut.
Der ärz'lichc Berei», im Zähre 1809 gegründet, besteht zur Zeit au« 22 Mit-
gliedern, erstrebt neben wissenschaftlichen Zweckm auch Förderung der CoUegialität; er
besitzt eine Bibliothek von mehr als 16.000 Banden und eine Wittwen Kaffe. Derzeitiger
Präses: Dr. Mollwo.
Lelirerverci». Zweck des vom Staate anerkannte» Vereins: 1) durch Vorträge,
sowie durch wechselseitige Mittheilung und Prüfung des im Lehr-- und Erziehungssachr
Erfahrenen, Liebe »um Berus und frische Lebendigkeit in demselben anzuregen und zu er
halten. 2) Festes, inniges Zusammenhalten als Mitglieder de,Felben Standes bei den
Lehrern mehr und mehr zu fördern. 3i Nach Kräften zur Verbesserung und Hebung des
Schulwesens, namentlich auch durch Unterricht der angehenden Lehrer beizutragen. 4) Tie
Unterstützung hülfsbedürsttger Lehrer und Lcbrersamili.n möglichst zu fördern. Dircctor:
F. C. G. Sartori, Schulvorsteher. Stellvertreter desselben: I. C- D- Arnold, Haupt-
lrhrer, Schriftführer: Paul Hrmprl, Lehrer.
Der landivirkßschastlichr Verein, im Jahre 1862 gegründet, und im Jahre 1869
obrigkeitlich bestätigt, erstrebt in regelmäßigen Versammlungen, welche wahrend des
Winters allmonatlich stattfinden, durch Vorträge und Diskussionen über landwirthschaft-
liche Fragen einen rationellen Wirthschaftabetrieb, so wie die landwirthschafllichen Jnrcrrffen
der hiesigen Gegend überhaupt zu fördern.
Der Technische Verein, im Jahre 1866 gegründet, verfolgt den Zweck, die geistigen
Kräfte der Bau und Fngenieurfächcr in Lübeck unter sich näher zu verbinden und
durch Vorträge, Austausch praktischer Erfahrungen und gegenseitige Belehrung in ge-
nieinsamen Streben die technischen Wissenschaften »n seinem Kreise zu sörderrr. Der
Verein besitzt eine Bibliothek und einen reichhal igen Lesezirkel technischer Journale.
Atgclinäßige Versammlungen im Winter: Sonnabends, Abends 8 Uhr; Lereinslocal:
wett. Kramdud n 248. Vorsitzender: G. C. O. Blumenthal, Belr.-Jnsp. der Lüd.-Büch.
Eisenb., Moislinger Allee 3.
Der stenographische Verein, bezweckt die Verbreitung der Stenographie nach
dem Stolzc'schen Eystem durch Veranstaltung von Unterrichtscursen, durch regelmäßige
UebunaSveriaininluiigen und durch Halten von stenographischen Zeitschriften, welche bei
de» Mitgliedern circuliren.
Für musikalische Zwecke bestehen hier:
Ter Musikverein. Er richtet sein Streben auf die^Zörderung der hiesigen
musikalischen .ntcreffen überhaupt und verfolgt als Hauplgegen,lande seiner Thätigkeit
die Fürsorge für regelmäßig Concerte mit großem Orchester und Erwerbung eines für
musikalische Zwecke bestimmten Eigenthums. Tr. Achilles, Vorsitzender. Joh. Hasie.
Dr. Müller. Musikdirec'.r C. Stiehl. Aichtcr Pauli. Tr.Slaunau. Organist Iiminetthal.
Carl Matz. Tircctor Neuendorsi. Georg Brandes. Th. F. Harmö. Tr. jur. Fehling
Die Singakademie, de»» Zweck die musikalische Ausbildung ihrer Mitglieder
durch sorgfällige Einübung und Aufführung größerer und kleinerer G-fangeompositionen
im ernsten Styl für gemischten Chor ist. Dirigent: Musikdirector C. Stiehl. Vorstand:
Frl. B. Mollwo. Frl. Gülschow, Waisenvatcr Everä. Landgerichlödircctor Clausien.
Die Lübecker Liedertafel, Ostern 1842 gestiftet, zählt zwischen 50 und 60
activ« Mitglieder und hält jeden Mittwoch Abend von 8 Uhr ab Uebung im vierstimmigen
Männergesange. Die Zahl ihrer socialen Mitglieder, beträgt etwa 520. Jährlich werden
etwa 10, mindestens 6 gesellige Abende für die Mitglieder veranstaltet, zu denen auch
durch ein Mitglied eingcsührle Fremde unentgeltlich Zutritt haben. Meldungen zur Aus
nähme sind, durch Vermittlung eines Mitglieds, jchrisUich an den Vorsitzenden, z. Z.
Tr. jur. Eduard Hach, am Hüiterdamm 361 t. einzureichen. Dirigent: Kapellmeister K. Häßler,
Hundestr. 88. Die Lübecker Liedertafel gehört dem niedersächsischen Sängerbund an
Der Gesangverein Harmonie besteht aus ca. 60 activen Mitgliedern, vorwiegend
auö jüngeren Leuten des Kaufmann«- und Lehrer-Standes, die sich der Pfiege b«

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