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sei ; und ohne viele Mühe könnt' ich bemer« ken , daß , wenn sie in einem trüben Teiche oder Sumpfe Nahrungsmittel suchen , sie die Dinge , auf welche sie mit dem Schna» bel stoßen , auf eine ahnliche Weise mit demselben untersuchen , wie wir uns deS Fingers bedienen , um einen Gegenstand durch Tasten ju erkennen .
Im Geschmacksorgane herrscht \ unter den verschiedenen Gattungen der V6 - gel eine weit größere Verschiedenheit , als unter den Saugethieren . Denn von den letzteren ist mir auch nicht ein einziges kannt , das nicht mit einer fleischigten und mehr oder minder weichen Zunge versehen wäre , und dem man nicht wirklichen Ge - schmacksinn zuschreiben müßte . Wie viel - fach hergegen ist die Verschiedenheit der V«jj> geljungen ! Viele derselben haben eine s» feste und wahrhaft hörnerne Textur , daß es mir fast unwahrscheinlich ist , daI sie für die Reize des Geschmacks empfänglich seyn sollten .
Die Zunge des P f e ffer fr» ß e s