Title:
Säcular-Feyer der Stadt- und Landgemeine zu Glückstadt
Persons:
Witt, Johann Gottfried Wikipedia
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Zun» siebenzehnten Paare:
Gort kenner die Seinen. Wohl euch in Zeil und ikwigkeir, »enn ihr abrreeee v»n
«ller Ungerechtigkeit: denn
selig sind, die reine« Herzens sind» sie «erden Gott schauen. Amen.
Zum achtzehnten Paare:
Gorcee Reich ist Gerechtigkeit, Friede und Freude in dem heiligen Geist, xcofyl euch
»n i(it und lEwigfeir, wen» ihr darinnen Christo nn
so seyd ihr Golk gefallig und den Menschen wehrt. Amen.
Zum neunzehnten Paare:
Ihr seyd lheuer erkaufe. Wohl euch in Zeit und «wigkeir, wenn ihr Gott preise«
an eurem Leibe und in eurem Geiste: denn
iLr wird euch heiligen, daß euer Geist ganz, samt Seel' und Leib unsträflich er»
halten werde bis an den Tag derZukunfr unsere Herrn Jesu Christi. Amen.
Hocbaelobt sey Gott, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbtheil der Heiligen im Lichte,
welcher uns mm« hat vo» derObrigkeit der Fi,ister,nß und versetzt i» das Reich seines lits
bei, Sohns. Er segne euch, »nd gedenke a» seinen Bund, und gebe euch ein rechtschaffenes
Herz. Er verleihe euch, fleißig zu sey» in seinen Geboten, erhöre euer Gebet, und sey euch
gnädig in jeder Roth. Er richie eure Seelen zu seiner Liebe, und zu der Geduld Christi, und
erhalte euch, daß ihr immer völliger werdet. Amen.
5. Schlußrede
über I.Thessal. 2, 19. 20.
Wie froh,meine Lieben, meine Miterbe» des ewigen Lebens, wie froh macht mich der
Gedanke, daß ihr jezt mit Gott vereinigt, nnd entschlossen seyd, das zn sey», zn werde» und
zu bleibe», was der höchste Wunsch Aller ist, die euch wahrhaftig lieb habe», das, wozu ihr
erschaffen, erlöset und berufen seyd, das, wozu Aellern und Lehrer euch bisher anleiteten.
Laßt mich euch erinnern an Panli Worte 1. Thessal. 2,19.20.
wer ist unsre Hoffnung, oder Freude, oder Rrone de« Ruhmes Sexd
nicht auch Ihr es vor unstrm Herrn Jesu Christo zu seiner Zukunft?
Ihr seyd ja unsere Ehre und Freude.
So spreche ich als Lehrer in meinem und aller eurer LehrerNamen: so sprechen enreAeltern
«nd Verwandle, welche keine größere Freude haben, als daß ihre Kinder in der Wahrheit
wandeln.
Wie freuen wir nns, euch unterrichtet zu haben, in diesem Augenblick, da wir euch
entschlösse» sehen, de» Weg des Lebeiis z» wandeln, da wir euch anfangen sehen, ihn zn be,
treten! Welche frohe Aussicht für uns i» die Zukunft, wo wir euch in, Geiste sehe» fonfah,
re» u»d fonschreite», immer weiser, immer besser, immer glücklicher zu werden! Und wen»
wir in die Ewigkeit blicken, welche Ehre, welche Freude, welche Seligkeit für u»s, wenn wir
euch mit uns amZiele,amQ»ell des ewigen Lebens erblicken! Oerfüllet diese unsre Hoffnung.
Lebe» sie »och, die euch zeugten und geba. en, das ist der Heisse Wunsch, womit sie euch hieher
begleitete»; lebe» sie nicht mehr — 0 so war das ihr lezter Seufzer für e»ch: laßt Wunsch
«nS Seufzer That und Wahrheit werden. Die euch uuterwiefen und bildeten, hatten dies
jum Ziel ihrer Bemühungen gesetzt, daraus arbeiteten sie hin: dann erst, wenn es erreich»
worden