Titel:
Säcular-Feyer der Stadt- und Landgemeine zu Glückstadt
Beteiligte Personen:
Witt, Johann Gottfried Wikipedia
20 G
Die Gemeine.
Mel. Es ist das Heil uns kommen her.
Herr! ewig währet deine Treu, Uns gnädig t» begegnen;
Mit jedem Morgen wird sie neu, Dnrch Wohlihnn uns zu segnen!
Wer kennet Emen Augeublick, I„ dem von dir nichl Glück auf Glück
Uns zugeflossen wäre?
Eine Stimme.
Denkt mir webmuch eurer Sünden, preiset seine Lieb' und Huld !
Kies, «r euch nicht Gnade findeni trug «r euch nicht mir Geduld*.
© wer ist barmherziger, Wer so gnädig, al» der Herrt
Die Gemeine.
Mel. Nun lob' mein' Seel' den Herren.
Wie Väter mit Erbarmen Aus ihre jluigen Kinder schan'it.
So ihut der Herr uns Arme», Wen» wir auf ihn mit Einfalt trau'«.
Er weiß es, wir sind Sünder; Gott weiß es, wir sind Llanb,
Zum Tode reife Sünder, Ein niederfallend Laub.
Schnell eilt sein Zorn vorüber. Straft nicht nach unsrer Schuld;
Der Herr begnadigt lieber. Und schont und hat Geduld.
Eine Stimme.
XOst kann solcher treuen Liebe Würdige Vergeltung seynt
auf! ihr jeden eurer Triebe Jede Drasr und Zeit zu weihn'
Hier in Sorte« Heiligchum Huldigt ihr, and ihrem Ruhm.
Die Gemeine.
Mel. Vom Himmel hoch da komm' ich her.
Unwandelbar ist deine Treu', Und immer reich und immer neu!
Dir fließt, o Gort, der gern erfreut. Die Zähre meiner Dankbarkeit.
R»mm, da ichs nicht vergelten kann. Das Opfer meines Herzens an.
Dir, was ich Hab' und bin z», weih'n. Sott ewig meine greudc seyn.


II.