Titel:
Abul' Casem Mohammed
Beteiligte Personen:
Rehbinder, Johan Adam Wikipedia
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er seinen Sklaven die Freiheit, eine Gewohnheit die
noch hent zu Tage von den Musullmännern bei ihrem
Ableben, auch nach Genesung von einer schwe-
ren Kranckheit bisweilen beobachtet wird. Seine
Gemahlinn Ajeöha war die einzige, die bei feine»
letzten Augenblicken gegenwärtig war. Er hatte
fein Haupt auf ihren Schoost gelehnt, redete voa
dem Engel Gabriel, als er von einer Ohnmacht
über,
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begriißlche, äußerst gewagte, Rollen spielen. So hatte
D. der im Jahr 1798 verstorbene De, zu Algier,
einen jüdischen erklärten Günstling, Namens Mardo«
chai Dakri, der unter der Mast« der niedrigsten Erge«
henheit den St»lz eines Satrapen verbarg, innerhalb
< Iahren durch die Gunst des De>S viele Tonnen Gol-
deS gewann, sich in alle politischen Händel mischte,
die Leidenschaften seineö 5^>erm stetS tu seinem Dvr«
theil, und zum Nachtheil der Europäer lenckte,
Gesandte europäischer Möchte, und Maurischer ZZrinzea
annahm, und beadschiedete. Dieser Israelite, deßen
Erscheinung im Pallast, den Großen der Regierung
Furcht einflößte, deßen Gegenwart stolze, kriegerische,
beheryte Türken flohen, durfte demohngeachtet sich nicht
umsehen, wann die Algierischen Gaßen«Jungen ihn
mit Koth bewarfen, und nicht klagen, wann der durch
seinen verhaßten Korn «Wucher leidende Muselim ihm
den Dolch zeigte. Im Dallast erkannte man den
mächtigen Liedling) auf fr* Straß» — Sc« Juden.