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genommen , als er ihn sogleich auSspie , mit den Worten : Das Fleisch ist vergiftet . Bikir , der »in Glück niedergeschluckt harte , starb schleunig , und obgleich Mohammed sich der Speise sogleich entledigt hatte , und Mittel anwandte , den Wir» kungen des GisteS vorzubeugen ; so spührte er doch die Folgen davon bis an seinen Tod . Oer Ueber - gäbe der wichtigen Etadt Kaibar folgte die Ein» nähme der Städte , Fadack , Vadicora , Watisch , Salalem , welche sämtlich die Oberherrschaft der Musulmänner erkennen - maßten . Doch blieben die Juden in Besiz ihrer - Htädte , unter der Be» dingung , den halben Ertrag von ihren Ländereien zu erlegen , bis der Äallfe Omar sie gänzlich auS Arabien vertrieb , und in Strien neue Be - Hungen anwieß .
Mit reicher Beute führte Mohammed feine Krieger nach Medina zurück . Seine Zufriedenheit ward durch die Zurückkunft der ersten Flüchtlinge , vnd seines treuen Freundes , desIassars vermehrt , welche wie oben bemerckt worden , zu Anfang der Revolution , nach Abißinien geflüchtet waren . Un - ter den Frauenzimmern befand sich Qmhabiba , eine Tochter AbufosianS , der Mohammed beiAhed geschlagen hatte . In der Hofnung sich den Vater
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