Titel:
Geheimlehre und Geheimstatuten des Tempelherren-Ordens
Beteiligte Personen:
Prutz, Hans Wikipedia
32 —
Papst und dies Cnrdinalcnllegium geradezu als Mitschuldige der ketzerischen
Tempelherren zu bezeichnen und zu behandeln.1)
1) In dieser Hinsicht ist der Wendung eine besondere Bedeutung beizulegen,
welche in Bezug auf das Verhältnis* einerseits des Königs, andererseits des Papstes
zu dem Processe in einem von Du pu y I, 98 auszugsweise angeführten Actcnstücke
gebraucht wird: «Que le roi n'est point en ce fait accusateur, mais „sicut
Dei minister fideique defensor et púgil claraat ecclesiae, ut subveniat."
Deutlicher und — drohender noch ist die Sprache des Königs in dem ebendaselbst
S. 98—100 (sub No. 34) inhaltlich mitgetheilten Schreiben an den Papst: „Grande
igitur peccasti, pater Sánete." Gerade so drohend klingt die SchlussWendung: „Rex
catholicus, res Francorum, non ut aerusator, non ut denuntiator vel partialis pro-
motor, sed ut dei minister, púgil fidei catholieae, legis dirinae zelator, ad defen-
sionem ecclesiae iuxta tra di t iones patrum Sanctorum, de qua tenetur
dco reddere rationem."